29.03.2020 ++++ Laut Information von meetingpoint-brandenburg erläuterte Mario Heinemann, Pressesprecher Polizeipräsidium Potsdam, die Vorschriften über den Wassersport auf den Brandenburger Gewässern:
“Das Bootfahren ist nicht grundsätzlich verboten, solange die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. Auch gegen das Paddeln oder Angeln ist nichts einzuwenden, solange maximal zwei Personen, die nicht zum gleichen Hausstand gehören, beteiligt sind und der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Nicht zulässig sind dagegen mehrere Familien auf einem Motorboot oder Floß. Auch das Liegen mehrerer Boote im Päckchen widerspricht dem Sinn der Verordnung und ist dementsprechend nicht erlaubt.Die Nutzung von Marinas, Bootsvereinen, Häfen, Wassertankstellen, Werften, Schleusen und anderen Einrichtungen ist aufgrund der aktuellen Beschränkungen ebenfalls nicht oder nur eingeschränkt möglich. Wer sein Boot allerdings an einem eigenen Liegeplatz hat oder es selbstständig ins Wasser bringen kann, kann es nutzen. Das private Übernachten auf privaten Booten ist erlaubt, auf Geschäftlichen hingegen nicht.Die Wasserschutzpolizei wird die Einhaltung der behördlichen Vorgaben auch auf dem Wasser kontrollieren. Dabei soll jedoch mit Augenmaß und in erster Linie aufklärend agiert werden.”

Quelle: Christian Griebel / www.meetingpoint-brandenburg.de